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Abschlüsse

Bachelor

Das Bachelor-Studium soll schneller als bisher zum Regelabschluss eines grundständigen (= ersten) Hochschulstudiums führen. Es soll wissenschaftliche Grundlagen und berufsbezogene Qualifikationen vermitteln. Für einen Bachelor-Studiengang sehen die meisten Fachhochschulen eine dreieinhalbjährige und die Universitäten eine dreijährige Ausbildung vor.

 

Master

Ein Master-Studiengang kann einen vorangegangenen Bachelor-Studiengang fortführen, dann spricht man von einem "konsekutiven Studiengang". Es setzt aber auf jeden Fall ein erstes erfolgreich abgeschlossenes Studium voraus, das inhaltlich mit dem Master-Studiengang korrespondiert. Das Studium dauert in der Regel zwei Jahre.

 

Diplom

Ein Diplom-Studiengang besteht aus nur einem Studienfach (und eventuell einem Ergänzungsfach) und ist bisher der übliche Abschluss in den naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und technischen Studiengängen. Aber auch die Studiengänge Politologie, Soziologie und die wirtschaftswissenschaftlichen Fächer schließen teilweise noch mit der Diplom-Prüfung ab.
Bei erfolgreichem Abschluss erhält der Absolvent den Diplom-Titel (zum Beispiel Diplom-Physiker, Diplom-Ingenieur, Diplom-Volkswirt, Diplom-Kaufmann).

 

Magistra/ Magister Artium (M.A.),

Der Magister war früher neben dem Diplom der häufigste Studienabschluss in Deutschland. Er stellte üblicherweise den ersten akademischen Grad in den geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen dar. In der Regel schreibt ein Magister-Studium bestimmte Fächerkombinationen vor (ein Hauptfach und zwei Nebenfächer oder zwei Hauptfächer). Die Magister-Studiengänge sind an fast allen Hochschulen inzwischen ausgelaufen und durch die Abschlüsse Bachelor und Master abgelöst worden. Heute kann man sich für ein Magister-Studium allenfalls noch zu einem höheren Fachsemester bewerben.

 

Staatsexamen

Wer Medizin, Zahn-/ Tiermedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie oder Rechtswissenschaften studiert, beendet sein Studium mit dem Staatsexamen. Die Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte: Die theoretische Ausbildung an der Hochschule endet mit dem Ersten Staatsexamen, bestehend aus mündlichen und schriftlichen Prüfungen im Schwerpunktfach und in verschiedenen Pflichtfächern.
Der praktische Ausbildungsteil heißt bei den Rechtswissenschaftlern Referendariat und bei den Medizinern Praktisches Jahr (PJ) + AIP (Arzt im Praktikum). Erst nach dieser zweijährigen Praxiszeit kann das Zweite Staatsexamen abgelegt und der Titel erworben werden.

 

Lehramt

Das Lehramts-Studium schließt ebenfalls mit dem Staatsexamen ab und besteht aus zwei bis drei Schulfächern sowie erziehungswissenschaftlichen Begleitfächern. Die Ausbildung an der Hochschule wird mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. Daran schließt sich ein zweijähriges Referendariat in einer Schule an. Die Schulform ist abhängig von der Wahl des Studiengangs und kann dementsprechend an Gymnasien, Grund-, Real-, Haupt- oder Gesamtschulen absolviert werden. Die Lehramtsausbildung endet mit dem Zweiten Staatsexamen.

 

Doktorgrad/ Promotion

Den Doktorgrad erwirbt man durch eine Promotion, die auf ein erfolgreich abgeschlossenes Studium folgen kann. Je nach Hochschule erwirbt man den Doktorgrad mit einer Doktorarbeit (Dissertation) in Verbindung mit einer Disputation (mündliche Verteidigung der Dissertation) oder einem Rigorosum (mündliche Prüfung in allen zum Fach gehörenden Bereichen).

 

weiterführende Links

Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, was und wo Sie studieren möchten, können diese Webseiten hilfreich für Sie sein:

www.studienwahl.de/de/studieren.htm

www.studis-online.de/StudInfo/studienwahl.php

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