zeigen die besonderen Studienschwerpunkte der Hochschulen und erfassen hauptsächlich, wie Studierende und Professoren deutsche Hochschulen unter bestimmten Aspekten bewerten: Eine Hochschule kann also in einigen Bereichen sehr gut und in anderen weniger gut abschneiden.
Unser Tipp: Rankings können einen ersten Eindruck vermitteln, allerdings empfehlen wir Ihnen, sich auch bei der Hochschule Ihrer Wahl persönlich zu informieren.
Das CHE-HochschulRanking, das erstmals 1998 erschien und in Kooperation mit der Wochenzeitung "Die Zeit" publiziert wird, stellt momentan das detaillierteste Ranking deutscher Universitäten und Fachhochschulen dar. Es umfasst insgesamt 35 Fächer und spricht damit mehr als drei Viertel aller Studienanfänger an. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von über 250.000 Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie die Reputation der Fachbereiche unter den Professoren der einzelnen Fächer.
Die englische Version des CHE-Rankings finden Sie auf der Internetseite des DAAD: University Ranking.
Kriterium des aktuellen Hochschulrankings der Zeitschrift "Spiegel" ist das Qualifikationsprofil der Studierenden: "Wo studieren die Klügsten?". Dabei wurden die Daten von rund 50.000 Studierenden ausgewertet. Einbezogen wurden unter anderem die Abitur- und Prüfungsnoten, die Studiendauer, Praktika und Auslandsaufenthalte, Berufserfahrungen, EDV- und Sprachkenntnisse (in Selbsteinschätzung) sowie außeruniversitäres Engagement. Die Untersuchung wurde zusammen mit AOL und McKinsey durchgeführt. Der Download ist kostenpflichtig.
Das aktuelle Ranking der Zeitschrift "Focus" stellt insgesamt 20 Studienfächer dar. Daraus wurden per Cluster-Analyse 10 Spitzenuniversitäten in Deutschland berechnet. Ziel ist es, die besten Forschungsuniversitäten zu ermitteln. Die Perspektive der Studierenden wurde bei diesem Ranking nicht berücksichtigt. Die Downloads sind kostenpflichtig.
Mit ihrem Humboldt-Ranking erfasst die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) alle Forschungsaufenthalte ihrer ausländischen Stipendiaten und Preisträger in Deutschland. Es zeigt, welche Forschungseinrichtungen besonders viele internationale Kontake pflegen und für ausländische Wissenschaftler besonders attraktiv sind.