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Legalisierung/Apostille

  • Die Legalisierung (oder Legalisation) bestätigt die Echtheit einer ausländischen Urkunde. Die Legalisation erteilt die deutsche Auslandsvertretung in dem Land, aus dem die Urkunde stammt. In der Regel benötigen Sie eine Legalisation, wenn Ihr Land keinen völkerrechtlichen Vertrag mit Deutschland abgeschlossen hat, in dem beide Länder wechselseitig auf eine Legalisation verzichten.
     
  • Eine Apostille ersetzt in bestimmten Ländern die Legalisation durch die deutsche Botschaft. Auch die Apostille bestätigt die Echtheit einer ausländischen Urkunde, die im original vorlegen haben muss. Die Apostille stellt die zuständige Behörde des Landes aus, aus dem die Urkunde stammt. Ein Apostille kann die Legalisation aber nur ersetzen, wenn es einen entsprechenden völkerrechtlichen Vertrag gibt.

    Das Übereinkommen zur "Haager Apostille" gilt im Verhältnis zu Deutschland für folgende Staaten:

    Andorra; Antigua und Barbuda; Argentinien; Armenien; Australien; Bahamas; Barbados; Belarus; Belgien*; Belize; Bosnien-Herzegowina; Botsuana; Brunei Daressalam; Bulgarien; China (nur für Urkunden aus den Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau); Cook Inseln; Dänemark* (außer Grönland und Faröer); Dominica; Ecuador; El Salvador; Estland; Fidschi; Finnland; Frankreich*; Grenada; Griechenland*; Honduras; Irland; Island; Israel; Italien*; Japan; Kasachstan; Kolumbien; Kroatien; Lesotho; Lettland; Liechtenstein; Litauen; Luxemburg*; Malawi; Malta; Marshallinseln; Mauritius; Mazedonien; Mexiko; Monaco; Montenegro; Namibia; Neuseeland (ohne Tokelau); Niederlande (auch für Aruba und die Niederländischen Antillen); Niue; Norwegen; Österreich*; Panama; Polen; Portugal; Rumänien; Russische Föderation; Samoa; San Marino; Sao Tome und Principe, Schweden; Schweiz*; Serbien (**); Seychellen; Slowakei; Slowenien; Spanien; St. Kitts und Nevis; St. Lucia; St. Vincent und die Grenadinen; Südafrika; Südkorea, Suriname; Swasiland; Tonga; Trinidad und Tobago; Tschechische Republik; Türkei; Ungarn; Vanuatu, Venezuela; Vereinigtes Königreich (auch für Anguilla, Bermuda, Caymaninseln, Falklandinseln, Gibraltar, Guernsey, Isle of Man, Jersey, Britische Jungferninseln, Montserrat, Sankt Helena, Turks- und Caicosinseln); Vereinigte Staaten; Zypern.


    * mit diesen Staaten gibt es zusätzliche bilaterale Abkommen (s. Punkt II), die für bestimmte Urkunden einen Verzicht auf jede Förmlichkeit, einschließlich der Apostille vorsehen.

     
  • Lesen Sie mehr dazu auf der Webseite des Auswärtigen Amtes unter dem Kapitel Internationaler Urkundenverkehr.
     
  • Ausführliche Informationen und aktuelle Länderlisten finden Sie in der PDF-Broschüre Ausländische öffentliche Urkunden zur Verwendung in Deutschland des Auswärtigen Amtes
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