Die Bachelor- und Masterstudiengänge sind durch eine deutliche (Unter-)Teilung in einzelne Abschnitte, die sogenannten Module, gekennzeichnet. Es gibt Pflicht- und Ergänzungsmodule. In diesen Modulen müssen die Studierenden eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten (LP oder auch Credit Points) sammeln. Durch dieses neue System werden die in den Magister- und Diplomstudiengängen üblichen "Scheine" ersetzt.
ist der Nachweis über eine bestimmte Anzahl von Leistungspunkten. Ein Bachelorstudium gilt als beendet, wenn der Studierende mindestens 180 Punkte nachweisen kann. Ein Masterstudium ist mit dem Nachweis von 120 Punkten verbunden. 300 Punkte entsprechen einer Studiendauer von insgesamt fünf Jahren. Die Abschlussnote setzt sich aus den in allen Veranstaltungen erworbenen Noten zusammen.
Bei den herkömmlichen Abschlüssen wie Magister, Diplom gliedert sich das Studium in zwei Abschnitte: Grundstudium und Hauptstudium. Das Grundstudium umfasst in der Regel die ersten vier Semester. In dieser Zeit bekommen die Studierenden die theoretischen Grundlagen des jeweiligen Fachs vermittelt und erhalten einen Überblick über die Forschungsansätze und -methoden des Studiengebietes. Das Grundstudium wird mit der Zwischenprüfung oder dem Vordiplom abgeschlossen. Im Hauptstudium werden die bereits erworbenen Kenntnisse vertieft und erweitert.
wird in der Regel eine schriftliche Abschlussarbeit (Magister-, Bachelor-, Diplom- oder Examensarbeit) zu einem selbst gewählten Thema innerhalb von vier bis sechs Monaten angefertigt. Hinzu kommen abschließende Klausuren und mündliche Prüfungen in den jeweiligen Studienfächern.
Das Studium gilt als abgeschlossen mit Bestehen der Abschlussprüfungen und der Verleihung des Studiengrades