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Studienkredite

  • Studienkredite werden meist in Monatsraten ausgezahlt und müssen mit Zinsen zurückgezahlt werden. In der Regel haben ausländische Studierende nur unter ganz bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, einen Studienkredit zu beantragen:
    • wenn sie einen deutschen Ehepartner haben;
    • wenn sie EU-Bürger sind;
    • wenn sie einen mehrjährigen Aufenthalt in Deutschland noch vor Studienbeginn nachweisen können.
  • Auch private und öffentliche Banken bieten Studienkredite an, um das Studium zu finanzieren. Die Kreditkonditionen, insbesondere der privaten Banken, können sehr unterschiedlich sein und sollten genau geprüft werden.
     
  • Der "Bildungskredit" ist ein besonderer Studienkredit für Studierende im Hauptstudium. Ein wichtiger Unterschied zu anderen Krediten besteht darin, dass die Ausfallbürgschaft im Fall des Bildungskredits der Staat übernimmt und der Bildungskredit daher deutlich günstigere Zinsen aufweist. Daneben können in jenen Bundesländern, welche Studiengebühren eingeführt haben, Studienbeitragsdarlehen für deren Finanzierung beansprucht werden. Aber auch diese Angebote sind für internationale Studierende nur unter ganz bestimmten Bedingungen zugänglich (in der Regel sind dies dieselben Bedingungen, die auch für die Vergabe von BAfög gelten).
     
  • Studienabschluss-, Überbrückungsdarlehen, Notfallfonds
    Das Studentenwerk hat aus eigenen Mitteln einen Darlehensfonds errichtet mit dem Ziel, in Härtefällen durch Gewährung von zinslosen Darlehen Fortsetzung und Abschluss des Studiums zu ermöglichen. Studiendarlehen können alle bedürftigen Studierenden beantragen. Ein Rechtsanspruch auf Leistungen aus dem Darlehensfonds besteht nicht.
     
  • Allgemeine Informationen zum Thema, allerdings nicht speziell für Ausländer, bietet studis-online.
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