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Die Regelstudienzeit

ist die Summe aller Fachsemester, nach denen Studierende laut geltender Prüfungsordnung ihr Studium abgeschlossen haben sollten. Bachelor-Studiengänge haben normalerweise einen Umfang von sechs Semestern, in einigen Fällen auch bis zu acht Semester.
Pro Fachsemester muss der Studierende eine bestimmte Anzahl von Semesterwochenstunden (SWS) absolvieren.
 

Die Mindeststudienzeit

legt fest, wie viele Semester ein Studierender absolviert haben muss, bevor er sich zur Abschlussprüfung anmelden kann. Bei Diplom- und Staatsexamens-Studiengängen sind dies in der Regel acht Semester. Diplom-Studiengänge an den Fachhochschulen sehen sechs bis sieben Semester (plus Praktikum) vor, an Musik- und Kunsthochschulen sind es in der Regel acht Semester.
Die Mindeststudienzeit kann auf Antrag des Studierenden verkürzt werden, wenn er bereits bei der Immatrikulation aufgrund vorhergehender Leistungen in ein höheres Fachsemester eingestuft wurde.
 

Die tatsächliche Studiendauer

ergibt sich aus den statistischen Durchschnittszahlen der tatsächlich absolvierten Fachsemester pro Studiengang. Diese Zahl liegt größtenteils über der Regelstudienzeit. Sie ist aber je nach Hochschule und Fach unterschiedlich.
 

Eine Studienhöchstdauer

gilt nur für Fächer, die laut Prüfungsordnung festgesetzte Zeiträume bis zur Zwischen- oder Abschlussprüfung vorsehen. Wer die Studienhöchstdauer überschreitet, muss damit rechnen, exmatrikuliert zu werden. Diese Maßnahme betrifft vor allem Studiengänge an Fachhochschulen. An den Universitäten sind davon in erster Linie einzelne naturwissenschaftliche, medizinische und ingenieurwissenschaftliche Fächer betroffen.

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